Stübgen gratuliert dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien

"Das Institut ist seit 25 Jahren ein wichtiger Ratgeber bei der Analyse der Veränderungsprozesse in Osteuropa und Asien."

Michael Stübgen, Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, gratuliert dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle/Saale zum 25-jährigen Bestehen und hält auf dem heutigen Festakt ein Grußwort.

Staatssekretär Stübgen: "Das IAMO hat sich zu einer international anerkannten und gut vernetzten Forschungseinrichtung zur Entwicklung des Agrarsektors entwickelt. Mit seiner inhaltlichen und geographischen Ausrichtung ist das IAMO zugleich weltweit einzigartig." Der Bedarf an agrarökonomischen Untersuchungen sei weiterhin groß. Das Institut liefere wichtige Erkenntnisse, die bei der Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen im Agrarbereich zu Ländern wie Russland, der Ukraine und China Berücksichtigung fänden.
 
Hintergrund:
 
Das IAMO widmet sich der Untersuchung von tiefgreifenden wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich auf die ehemals zentralplan-wirtschaftlichen Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Zentral- und Ostasiens. Auch 30 Jahre nach den tiefgreifenden Veränderungen in Mittel- und Osteuropa sowie der ehemaligen Sowjetunion ist der Transformationsprozess von der Planwirtschaft hin zu marktwirtschaftlichen Strukturen in vielen der betroffenen Länder weiterhin nicht abgeschlossen.
 
Das Institut wird gemeinsam vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Sachsen-Anhalt (Sitz) finanziert. 
Darüber hinaus das IAMO an der Durchführung der BMEL-Projekte „"Deutsch-Ukrainischer Agrarpolitischer Dialog" und "Deutsch-Chinesisches Agrarzentrum" beteiligt.
 
Weitere Redner bei der Festveranstaltung sind der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalts, Prof. Dr. Armin Willingmann, und der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Matthias Kleiner.

Nach oben