Ramsauer stärkt Leipzig-Lausitz-Trasse

Bundesverkehrsminister unterstützt Ortsumfahrungen Lübben und Herzberg für schnelle B 87

Treffen im Rathaus Lübben mit dem Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (m) zur Ortsumfahreung Lübben, dem Ausbau der B87 sowie zur Verlegeung der B96 in Finsterwalde.
Treffen im Rathaus Lübben mit dem Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (m) zur Ortsumfahreung Lübben, dem Ausbau der B87 sowie zur Verlegeung der B96 in Finsterwalde.
Lübben. Die Leipzig-Lausitz-Trasse (Leila) hat einen prominenten Befürworter bekommen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat sich am Donnerstag in Lübben für die Ortsumfahrungen Lübben und Herzberg sowie 2+1-Strecken stark gemacht, um die B 87 schneller zu machen.

Ebenso wie die Ortsumfahrung Lübben sind für Ramsauer auch die Umgehung von Herzberg sowie punktuelle 2+1-Fahrbahnabschnitte Maßnahmen, um die B 87 schneller zu machen. „Jetzt liegt der Ball beim Land“, betonte der Cottbuser IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Krüger. „Potsdam muss endlich seine zögerliche Haltung aufgeben.“ Deutlichere Signale des Bundes für eine schnellere B 87 wird es nicht geben. Ramsauer habe auch klar gemacht, dass Herzberg und Lübben parallel geplant werden sollten, um bei möglichen Klagen mit dem jeweils anderen Projekt beginnen zu können.

Wie Krüger verweist auch der Finsterwalder Bundestagsabgeordnete Michael Stübgen (CDU), der das Arbeitstreffen mit Ramsauer im Spreewald angeschoben hatte, darauf, „jetzt nicht auf Sachsen zu schauen“. Brandenburg müsse endlich B 87-Planungen vorantreiben, um nicht aus dem Investitionsrahmenplan des Bundes herauszufallen. Von Christian Taubert

Ramsauer, der schon im Spreewald Urlaub gemacht hat, drängte dabei vor allem auf schnelle Planungen durch das Land Brandenburg. Zurzeit habe er 850 Anträge auf Ortsumfahrungen bundesweit vorliegen. Die beiden Lausitzer würden im Investitionsrahmenplan des Bundes weiterhin Priorität genießen. „Es gibt hier ein exzellentes Kosten-Nutzen-Verhältnis“, sagte der Minister.

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